1.
Der Nagelhaut muss regelmäßig eine Runde Feuchtigkeit spendiert werden.
Ist die Nagelhaut nämlich zu trocken, kann das durch Risse schmerzhaft
und unschön enden. Anschließend wird die Nagelhaut mit einem
Rosenholzstäbchen leicht zurückgeschoben.
2. Die Fingernägel werden so gefeilt, wie man sie gern in Form haben
möchte. Einige mögen es rund, andere eher leicht rechteckig.
3. Eine Polierfeile macht die Nageloberflächen glatt: Im ersten Schritt
einer Drei-Phasen-Polierfeile werden Unebenheiten ausgeglichen.
Anschließend werden die entstandenen Staubpartikel entfernt, um dann den
Nagel im dritten Schritt blank zu polieren.
4. Nun wird ein Unterlack aufgetragen. Dieser Schritt muss sein, um vor
Verfärbung zu schützen. Außerdem stärkt Unterlack die Nägel.
5. Vielleicht möchtest du die Fingerspitzten weiß haben? Also
French Manicure? Dann geht es so weiter: In nahezu jedem Drogeriemarkt
kann man sich weißen Lack für die Fingerspitzen kaufen. Lack für French
Manicure gibt es entweder im praktischen Set oder als einzelne
Komponenten zu kaufen. Die Nagelspitzen werden mit einem weißen
Pinselstrich bemalt.
Achtung: Ewiges "Herumpinseln" sorgt nicht für ein
perfektes Ergebnis. Lieber von der Außenseite vom Nagel in einem Strich
das Weiß auftragen. So wird die Schicht nicht unnatürlich dick. Wer den
Pinselstrich wirklich perfektionieren möchte, verwendet vorgefertigte
Schablonen, die es auch im Drogeriemarkt zu kaufen gibt. Wichtig: Die Schablonen dürfen wirklich erst dann wieder abgenmmen werden, wenn der aufgetragene Lack getrocknet ist!
6. Jetzt wird der komplette Nagel – also inklusive der weißen Spitze! –
mit dem dritten Lack überstrichen. Entweder in Rosé, Transparent oder
Cremé. Ist diese Schicht getrocknet, wird evtl. noch mal drüber
lackiert.
7. Für das endgültige Finish verwendet man einen Glanzlack oder
Top-Coat, um perfekten Glanz und Schutz zu erzielen. Je nach Geschmack
kann man dann noch Nagelschmuck verwenden.
Viel Spaß :D
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